Dry-Aged-Beef Schrank

DAB – 1400/700

Abgehangenes Fleisch ist mürber, aromatischer und bekömmlicher als schlachtfrisches. Es hat eine größere Wasserbindungsfähigkeit, gart schneller und bleibt saftig.

Biochemische Prozesse

Nach dem Tod des Tieres tritt zunächst die Leichenstarre ein, eine biochemisch verursachte Muskelkontraktion, ausgelöst durch Milchsäuregärung, damit verbundene Milchsäurebildung sowie den Abbau von Adenosintriphosphat. Dabei sinkt der pH-Wert des Fleisches (das Milieu wird saurer). In diesem Zustand ist das Fleisch zäh und hat nur eine geringe Wasserbindungsfähigkeit. Mit der Zeit verändert sich das Fleisch weiter. Durch enzymatische Prozesse steigt der pH-Wert wieder an, Bakterien, insbesondere Milchsäurebakterien tragen zur weiteren Reifung bei, während der das Bindegewebe der Muskulatur quillt und gelockert sowie das Eiweiß teilweise zu freien Aminosäuren abgebaut wird (Autolyse).
Die genannten Prozesse kommen auch zu Beginn der Verwesung vor. [1] Um jedoch den Verderb durch unerwünschte Bakterien (Fäulnis), die das Fleisch ungenießbar machen würden, zu verhindern, muss die Fleischreifung unter optimalen hygienischen Bedingungen bei gleichbleibenden Temperaturen von etwa 1–3 °C erfolgen. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt findet keine oder eine nur unvollständige Fleischreifung statt. (Quelle: Wikipedia)

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